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PR & Marketing für Dienstleister in der Kranken- und Altenpflege

Marion Seigel im Vorstand von wir pflegen e.V.

 

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland e.V. wurde am 26. Oktober 2012 in Erbenhausen ein neuer, siebenköpfiger Vorstand gewählt, darunter die Journalistin, Buchautorin und PR-Beraterin Marion Seigel. Sie wird künftig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein.

Ersten Kontakt mit wir pflegen hatte Marion Seigel 2009 im Rahmen ihrer Recherchen für einen Beitrag über die Arbeit des Vereins – im März 2012 wurde sie Mitglied.

wir pflegen steht für die Interessen und Rechte pflegender Angehöriger und Freunde ein, auf Bundes-, Länder- und Regionalebene und führt unterschiedliche Organisationen und Initiativen zusammen. Zu den Zielen des Vereins gehört unter anderem, bestehenden lokalen und regionalen Initiativen mehr politisches Gewicht zu verleihen, pflegenden und begleitenden Angehörigen zu mehr Wertschätzung und Mitspracherecht zu verhelfen sowie vorhandene Angebote bekannter zu machen.

Marion Seigel arbeitet im Verein außerdem in der Arbeitsgruppe “Vereinbarkeit von Beruf und Pflege”, die vor allem durch Aufklärungsarbeit in Wirtschaftsunternehmen dafür sensibilisieren will, mit welchen Problemen erwerbstätige Menschen konfrontiert werden, wenn sie sich zusätzlich um pflegebedürftige Angehörige kümmern bzw. deren Versorgung organisieren müssen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird in Unternehmen noch kaum thematisiert.

care-comm unterstützt “wir pflegen e.V.”, die nationale Interessenvertretung für pflegende Angehörige

Als neues Mitglied bei “wir pflegen” e.V. unterstütze ich künftig die Arbeit der Interessenvertretung für pflegende Angehörige im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Der Verein setzt sich für alle pflegenden Angehörigen in Deutschland ein, darunter sind junge Eltern, die ein mehrfach behindertes Kind pflegen, ebenso wie der Ehemann, der seine an Multipler Sklerose (MS) erkrankte Frau versorgt, oder die erwachsene Tochter, die ihre pflegebedürftigen Eltern oder dmenzkranke Großeltern betreut.

Ein internationales Forschungsprojekt, an dem das heutige Vorstandsmitglied Dr. Hanneli Döhner vor Jahren mitgearbeitet hatte, brachte es an den Tag: In Deutschland gab es bis 2008 – im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern – keinerlei Interessenvertretung für die 1,4 Millionen pflegenden Angehörigen. Zwar existieren unzählige regionale Initiativen, Institutionen, Selbsthilfegruppen oder auch nationale, krankheitsbezogene (Alzheimer, Schlaganfall, MS, und so weiter) Interessenverbände für Pflegebedürftige und deren Angehörige. Aber es fehlte bislang eine Vereinigung, die mit einer Stimme für alle pflegenden Angehörigen spricht, um ihre Anliegen zu bündeln und in politische Forderungen umzusetzen.

wir pflegen Interessentvertretung für pflegende Angehörige

Deshalb gründete sich 2008 der Verein „wir pflegen“, um mehr Mitspracherecht, mehr politisches Gewicht sowie bessere Information zur Situation pflegender Angehöriger zu erreichen. Dafür hatten die rund 40 Gründungsmitglieder elf Leitlinien erarbeitet und 33 konkrete Vorschläge entwickelt, wie sich diese Leitlinien politisch und gesellschaftlich umsetzen lassen. Inhaltlich orientieren sich die Forderungen an den Leitlinien der europäischen Organisation zur Interessenvertretung pflegender Angehöriger (Eurocarers).

Als dann 2010 das „Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ ausgerufen wurde, einigten sich die Mitglieder von „wir pflegen“ darauf, ihre Aktivitäten auf das Thema „Armut durch Pflege“ zu konzentrieren. „Wer hinter der Reform der Pflegeversicherung 2008 ein Sicherheitsnetz vermutet, das pflegende Angehörige vor dem Absturz in die Armut rettet, der täuscht sich“, warnt Hanneli Döhner. Deshalb will der Verein dokumentieren, wie sehr pflegende Angehörige Opfer von Diskriminierung, Armut und Hartz IV werden, weil unser System der „Pflegeunterstützung im eigenen Haus“ viel schlechter bewertet und bezahlt als die Pflege im Heim.

Und so hat die Arbeitsgemeinschaft „Armut durch Pflege“ Betroffene dazu aufgerufen, ihr Schicksal öffentlich zu machen. Insgesamt haben bislang 18 pflegende Angehörige diesen Mut gehabt. Sie erzählten ihre Geschichte den beiden Dokumentarinnen von „wir pflegen“, Susanne Haltermann und Helen Günther. Daraus haben die beiden Frauen eine erschütternde Dokumentation von 18 Familienschicksalen entwickelt.

In seinen Regionalgruppen unterstützt der Verein vor Ort: Bei regelmäßigen Treffen erhalten die Mitglieder neben dem Rückhalt durch persönliche Kontakte, die Möglichkeit, Teil eines Netzwerks zu werden. Es hilft durch Information und Fortbildung dabei, dass man eigene Fähigkeiten und Ressourcen erweitert und besser nutzen kann. Ziel ist es, die pflegenden Angehörigen zu stärken und ihnen auch vor Ort eine Stimme zu geben, die man nicht so einfach überhören kann.

Ein weiteres wichtiges Zukunftsthema des Vereins “wir pflegen” ist die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, die auf der Basis bisheriger Gesetzesinitiativen so nicht möglich ist. Werden Menschen, die im Beruf stehen und gleichzeitig pflegebedürftige Angehörige versorgen, nicht wirksam entlastet, dann werden auch sie ihren Beruf aufgeben und durch Pflege arm werden. Angesichts eines wachsenden Fachkräftemangel in allen Branchen muss es aber im eigenen Interesse der Unternehmen liegen, die Arbeitskraft ihrer erfahrenen Mitarbeiter nicht zu verlieren. Kreative Unternehmer sind also gefragt. Sie können profitieren von den Erfahrungen und dem geballten Wissen, das die Mitglieder des Vereins “wir pflegen” bieten. Nehmen Sie ruhig Kontakt auf.

Die Interessenvertretung für pflegende Angehörige “wir pflegen” e.V. freut sich natürlich über Spenden, Förderer und neue Mitglieder!

 

Ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2011

Liebe Kunden, Geschäftspartner und Besucher,

Ihnen allen wünsche ich friedliche Feiertage und einen guten Start ins nächste Jahr und möchte mich an dieser Stelle außerdem für die schöne Resonanz bedanken, die ich im Laufe des Jahres auf meine Beiträge hier und im care-comm-blog erhalten habe.

Ich habe mich ganz besonders gefreut über Ihr Interesse an meinen Beiträgen, Ihre Anmerkungen, Meinungen, Gedanken dazu oder Ihr Lob. Ganz herzlichen Dank dafür!

Für das kommende Jahr habe ich schon weitere interessante Themen geplant. Den Start macht übrigens ein Beitrag über die Erfolge von Pflegediensten im Bereich des Social-Media-Marketing, den ich für die erste Ausgabe der Fachzeitschrift „Häusliche Pflege“ (Vincentz) verfasst habe. Dazu habe ich ausführlich sechs Pflegedienstbetreiber befragt. Deren Erfahrungen? Sehr aufschlussreich und vielversprechend für die Branche …

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr und mache ein paar Tage Pause.
Ihre Marion Seigel

Adventskalender-Aktion bei Das-Pflegeportal

Heute Nacht ist der Adventskalender von das-Pflegeportal -  für das ich seit Juni 2009 ehrenamtlich tätig bin – online gegangen. Für die Besucher von das Pflegeportal – pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen – hat sich das Team 24 Fragen aus dem Bereich der Pflege ausgedacht und wir haben neun Sponsoren gewinnen können, die für diese vorweihnachtliche Aktion freundlicherweise attraktive Preise zur Verfügung gestellt haben.

Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an die Verlage Vincentz, Salumed und Seniorenbroschuere.de, außerdem an Senior Aktiv, Ilses weite Welt, Runa-Reisen, Rewa GmbH, Software 4G GmbH, Sanitätshaus Drucklieb und Apotheken in Hamburg.

Hören! bei Das-Pflegeportal

Sehbehinderten Menschen bleibt das Internet zum überwiegenden Teil regelrecht versperrt.

Das-Pflegeportal räumt jetzt Barrieren fort und bietet seine Beiträge rund um die Themen Pflege, leicht verständlich aufbereitet  für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nach und nach auch in gesprochener Form.

Lassen Sie sich die Informationen doch mal probeweise vorlesen

Lesen! bei Das-Pflegeportal

In den üppig bestückten Ratgeber-Regalen der Buchhand-
lungen fanden  Bücher zu den Themen Alter, Älterwerden, Wohnen und Leben im Alter, Pflege, Umgang mit dem Sterben bis vor kurzem noch auf einem halben Regalbrett Platz.

Zum Glück hat sich das geändert, und deshalb stellt Marion Seigel jetzt interessante Bücher aus diesen Themenbereichen bei Das-Pflegeportal vor.

Checkliste hilft bei der Suche nach Pflegedienst

Checkliste Pflegedienste Das PflegeportalAktuell für die Besucher von Das Pflegeportal entwickelt: Wer den richtigen Pflegedienst finden möchte, den unterstützt dabei jetzt eine Checkliste, die auch als Gesprächsleitfaden dienen kann.

Die dort aufgeführten Kriterien schärfen den Blick für Details und helfen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.

Die Checkliste für Pflegedienste von Das Pflegeportal einfach herunterladen und ausdrucken.

Checkliste hilft bei der Suche nach Senioreneinrichtung

Checkliste PflegeheimFür die Besucher von Das Pflegeportal entwickelt: Wer das richtige Seniorenheim finden möchte, den unterstützt dabei künftig eine Checkliste, ein Gesprächsleitfaden.

Die dort aufgeführten Kriterien schärfen den Blick für Details und helfen dabei, die richtige Entscheidung zu treffen. Zu leicht übersieht man etwas oder vergisst zu fragen, was einem doch eigentlich am Herzen lag.

Die Pflegeheim-Checkliste von Das Pflegeportal einfach herunterladen und ausdrucken.

Wann Kinder für ihre pflegebedürftigen Eltern zahlen

pflege-pflegeplatz-pflegedienste-pflegeheime-das-pflegeportalUnterhaltspflicht gegenüber den pflegebedürftigen Eltern, mit diesem Thema werden immer öfter Menschen konfrontiert, die eine eigene Familie haben und deren Kinder sich in Schule, Ausbildung,  Studium befinden.  In welchen Fällen sich das Sozialamt bei ihnen das fehlende Geld für die Unterstützung der Eltern holt und in welcher Höhe, und welche Vorteile Grundsicherung im Alter für die Nachkommen hat, darüber informiert Sie das Pflegeportal

Alles über Patientenverfügung und Vorsorgevollmachten

Die meisten Menschen können sich nur schwer überwinden, sich mit dem schlimmsten Fall zu beschäftigen:  Sie oder ihre Angehörigen werden pflegebedürftig oder sind so beeinträchtigt, dass sie selbst keine Entscheidungen mehr treffen können.

Mit Vorsorgevollmachten, Betreuungs- oder Patientenverfügungen aber  gibt man Angehörigen die notwendige Handlungssicherheit, wenn man selbst nichts mehr tun kann.