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PR & Marketing für Dienstleister in der Kranken- und Altenpflege

Marion Seigel: PR & Marketing Praxis-Handbuch

Marketingbuch Über fünf Jahre lang habe ich für jede Ausgabe des Fachmagazins HÄUSLICHE PFLEGE – Pflegedienste besser managen Praxis-Tipps zu PR/Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing verfasst, mehr als 60 Beiträge und weitere Artikel sind so entstanden. Und immer wieder wurde ich gefragt, ob es die Tipps auch mal als Buch gäbe. Jetzt liegt es vor Ihnen.

Es ist explizit kein Grundlagenwerk zum Thema Marketing, sondern ein komprimiertes Anwenderbuch für Pflegedienstbetreiber – basierend auf meiner jahrzehntelangen Arbeit im PR-Bereich und den Erfahrungen, die ich in den vergangenen Jahren in der Zusammenarbeit mit meinen Kunden aus dem Pflegebereich gesammelt habe.

Weil im Marketing (Vermarktung, Vertrieb) die Grenzen zwischen Werbung, Public Relations/Öffentlichkeitsarbeit und Pressearbeit fließend sind, behandelt dieser Ratgeber die Bereiche nicht separat.

Stattdessen beschreibe ich typische Handlungsfelder und biete Ihnen dazu in klar nachvollziehbaren Praxis-Tipps konkrete Hilfe im Alltag. Außerdem vermeide ich weitgehend das Fachchinesisch der Marketing-Profis – aber das nötige Basiswissen dazu finden Sie in Info-Paketen und einem Workshop.

Erscheinungstermin: 24. März 2014, ISBN 978-3-86630-342-3

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Marion Seigel im Vorstand von wir pflegen e.V.

 

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland e.V. wurde am 26. Oktober 2012 in Erbenhausen ein neuer, siebenköpfiger Vorstand gewählt, darunter die Journalistin, Buchautorin und PR-Beraterin Marion Seigel. Sie wird künftig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein.

Ersten Kontakt mit wir pflegen hatte Marion Seigel 2009 im Rahmen ihrer Recherchen für einen Beitrag über die Arbeit des Vereins – im März 2012 wurde sie Mitglied.

wir pflegen steht für die Interessen und Rechte pflegender Angehöriger und Freunde ein, auf Bundes-, Länder- und Regionalebene und führt unterschiedliche Organisationen und Initiativen zusammen. Zu den Zielen des Vereins gehört unter anderem, bestehenden lokalen und regionalen Initiativen mehr politisches Gewicht zu verleihen, pflegenden und begleitenden Angehörigen zu mehr Wertschätzung und Mitspracherecht zu verhelfen sowie vorhandene Angebote bekannter zu machen.

Marion Seigel arbeitet im Verein außerdem in der Arbeitsgruppe “Vereinbarkeit von Beruf und Pflege”, die vor allem durch Aufklärungsarbeit in Wirtschaftsunternehmen dafür sensibilisieren will, mit welchen Problemen erwerbstätige Menschen konfrontiert werden, wenn sie sich zusätzlich um pflegebedürftige Angehörige kümmern bzw. deren Versorgung organisieren müssen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wird in Unternehmen noch kaum thematisiert.

Video von explainity erklärt Demenz

Manchmal kann es so einfach sein …

… explainity ist ein Erklärdienst im Internet. Die junge Firma erklärt komplizierte Dinge auf einfache Weise, indem sie Geschichten erzählt und dafür einfache Mittel nutzt: Papier, Schere, Stift. Klingt einfach, dahinter aber steckt jede Menge Know-How.

Bereits 38 Videos gibt es – zu Themen wie etwa  Globalisierung, Staatsverschuldung, Inflation, Nahostkonflikt, US-Präsidentenwahl, Länderfinanzausgleich. Man findet sie im YouTube-Kanal von Explainity.

Jetzt hat sich das Team des Startup-Unternehmens aus Lüneburg mit zwei Themen beschäftigt, die care-comm für besonders relevant hält. Beide Videos sind wirklich sehenswert:

  • In knapp drei Minuten erfährt man, was zu Altersarmut führt.
  • Demenz und seine Auswirkungen auf des Leben der Angehörigen erklärt das Video mit einer Geschichte von Lena und ihrer Oma. Dafür brauchen die Macher von explainity rund vier Minuten.
YouTube Preview Image

 

Demenzbuch “Komm her, wo soll ich hin?” zeigt neue Perspektiven für unsere Gesellschaft

Mit allgemeinem Jammern und Lamentieren kommen wir beim Thema Demenz nicht weiter. Das haben sich auch die Menschen gesagt, die längst schon selbst aktiv geworden sind: Wie Pioniere suchen sie derzeit ganz neue Wege, um die Welt der Alten(pflege) und die Situation der Demenzkranken zu verbessern. Es sind erstaunlich viele, die anpacken – sie bringen Initiativen auf den Weg oder erarbeiten wegweisende Konzepte.

Dabei stehen sie immer wieder vor demselben Problem: Wie lassen sich nie hinterfragte Konventionen und verkrustete Strukturen aufbrechen, um den Blick auf neue Lösungen zu öffnen? Dieses Problem taucht in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Lebens auf und erweist sich meist als unüberwindbare Hürde. Aber erstaunlicherweise nicht im Bereich der Altenpflege. Denn hier werden Pioniere selten alleine gelassen: In keiner Branche begegnet einem so ein starkes Wir-Gefühl, diese Erfahrung hat die Autorin Sophie Rosentreter gemacht. Wissen wird ohne Angst vor Nachahmern oder Neidern weitergegeben, es werden Hände gereicht, selbst wenn die Ressourcen fast am Ende sind. So kann auch ein Netzwerk enstehen, das nicht nur alte Menschen auffängt, sondern auch diejenigen, die sich um sie kümmern.

Basierend auf dieser Erfahrung geht das Sachbuch “Komm her, wo soll ich hin?” das Thema Demenz deshalb einmal von einer ganz andere Seite an: Es beschreibt zwar den aktuellen Zustand, bietet aber auch Ausblicke in eine Zukunft, in der man mit Demenz anders umgeht als es heute üblich ist: Bislang hindert uns nämlich die mediale Horror-Inszenierung von Demenz daran, klar und unbefangen neu zu denken.

Die Autorin ist selbst ein Pionier im Bereich Demenz: Sie produziert Filme für Menschen mit Demenz und bietet jeweils zum Film interaktive Beschäftigung mit einem Anleitungsbuch, Fotokarten und einem Set mit Gegenständen zum Anfassen, Ertasten und Erkennen. Ihre interaktive Filmbeschäftigung hilft inzwischen vielen Menschen dabei, einen Weg in die Welt ihrer Angehörigen mit Demenz zu finden, und sie kommt in immer mehr Pflegeeinrichtungen, Tagesstätten und Betreuungsgruppen täglich zum Einsatz. Mit Sophie Rosentreter arbeite ich zusammen seit sie die Gründung ihrer Firma Ilses weite Welt 2010 vorbereitet hat.

Ich schreibe seit vielen Jahren schon über Altenpflege und Demenz, und wir beide haben zu diesen Themen die gleichen Ideen, Wünsche, Ansichten und Visionen.  Als der Westend Verlag in Frankfurt Sophie Rosentreter letztes Jahr bat, ein Buch darüber zu schreiben, warum Menschen mit Demenz in die Mitte unserer Gesellschaft gehören, war deshalb auch schnell klar: Das schreiben wir zusammen. Und jetzt ist es fertig. Den Titel zum Buch gab die Bewohnerin eines Heims, in dem Sophie Rosentreter ihre Filme testet. Die Frau fragte sie einmal ebenso hilflos wie drängend: “Komm her, wo soll ich hin?” und beschrieb damit treffend den Zustand, in dem sich Menschen mit Demenz befinden können: Sie brauchen uns, damit sie ihren Platz finden.

Komm her, wo soll ich hin?” ist ab 14. Mai 2012 im Buchhandel erhältlich.

 

Generationenkonflikt – Thema in LOHAS-Magazin Landspiegel

Beitrag über Generationenkonflikt im care-comm-blogLesetipp für alle, denen die Zukunft unserer Gesellschaft am Herzen liegt:

In der Ausgabe des Magazins Landspiegel geht es in einem 12-seitigen Dossier um das Thema Generationenkonflikt. Lesen Sie mehr darüber im care-comm-blog

Demenz-App für Smartphones von www.demenzbegleitung.eu

Zu Beginn einer demenziellen Erkrankung nimmt die Unsicherheit in punkto Orientierung zu: Wie war noch der Straßenname oder die Hausnummer? Welche Richtung der U-Bahnlinie muss ich nehmen?

Demenz-AppAber nur weil die betroffenen Menschen immer mal wieder die Orientierung verlieren, sollen sie nicht gleichzeitig ihre Unabhängigkeit opfern und trotz allem in der Lage sein,  ihre sozialen Kontakt aufrechtzuerhalten. Ohne Begleitung unterwegs sein – und doch nicht unbeschützt – das können Menschen mit einer Demenz seit Mitte Mai 2011 mit einer Demenz-App. Ihr Entwickler Georg Nowotny will dafür sorgen, dass keiner verloren geht. Dazu hat er “Demenzbegleitung – Ortung für Menschen” ins Leben gerufen.

Das System aus dem App für Smartphones und der Internetseite www.demenzbegleitung.eu macht es für Angehörige oder Betreuer möglich, den Aufenthaltsort des angemeldeten Schützlings zu orten und ihn dort bei Bedarf auch abzuholen. Und wer nicht permanent im Internet prüfen will, wo sich sein demenzkranker Verwandter oder Pflegekunde gerade aufhält, der kann in bestimmten, zuvor gemeinsam vereinbarten Situationen benachrichtigt werden per E-Mail, SMS oder Anruf – zum   Beispiel dann, wenn der Betroffene 20 Minuten lang seine Position nicht verändert, einen bestimmten Bereich verlassen hat oder zu einem verabredeten Zeitpunkt nicht wieder zu Hause angekommen ist.

Lange Selbständigkeit trotz demenzieller Beeinträchtigungen

Wer als Mensch mit einer Demenz noch gerne ohne Begleitung unterwegs sein möchte – ohne die Angst, sich zu verlaufen, den falschen Bus zu nehmen oder sich nicht mehr an den Heimweg erinnern zu können, der kann  zusammen mit seiner Familie oder einem Pflegedienst diese technische Neuerung fürs Handy nutzen.

Neuer Marketing-Tipp für Pflegeunternehmen zum Tag der Internationalen Pflege

Aus aktuellem Anlass gibt es seit heute einen frischen Marketing-Tipp im care-comm-blog.care-comm Marketing-Tipp 5

Lesen Sie, was Sie als Pflegeunternehmen im Bereich der Imageförderung und Nachwuchsarbeit alles tun können, wie Sie aktiv und kreativ für Ihren Berufststand und gleichzeitig für Ihr Unternehmen werben können.

Arbeitnehmerfreizügigkeit Mai 2011

In 10 Mitgliedstaaten, die erst 2004 neu in die EU eintraten, gilt nun ab 1. Mai 2011 die  so genannte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Sie erlaubt es jedem EU-Bürger, in jedem anderen Land der EU unter den gleichen BedingungenLink zu Beitrag bei suite101 arbeiten zu können wie die Bürger dieses Landes. Zu dieser späten Beitrittsgruppe gehören Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Zypern und Malta.

Für Pflegekräfte, die auf Weisung ihres im Ausland ansässigen Arbeitgebers – also eines Pflegedienstes – nach Deutschland entsendet werden, gelten die neuen Mindestarbeitsbedingungen des Arbeitnehmer-Entsende-Gesetz (AEntG). Demnach haben auch Pflegekräfte aus osteuropäischen EU-Ländern ab 1. Mai 2011 Anspruch auf einen Mindeststundenlohn von 8,50 Euro (West) oder 7,50 (Ost).

Für alle, die sich gründlicher zu diesem Thema informieren möchte, habe ich einen Beitrag verfasst und im Autorenportal suite101 eingestellt: Arbeitnehmerfreizügigkeit für Pflegekräfte aus Osteuropa

Informationen über Pflege finden 230.000 Leser wichtig

Das freut mich als Autorin: Meine 104 Beiträge rund um die Themen Pflege und Leben im Alter haben im vergangenen Jahr rund 230.000 Leser gefunden.

Spitzenreiter meiner Informationssammlung sind nach wie vor Beiträge über

Damit lande ich beim Autorenportal suite101 auf Platz 41 in der Liste der meistgelesen Autoren. Ein schöner Start ins neue Jahr!

Ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2011

Liebe Kunden, Geschäftspartner und Besucher,

Ihnen allen wünsche ich friedliche Feiertage und einen guten Start ins nächste Jahr und möchte mich an dieser Stelle außerdem für die schöne Resonanz bedanken, die ich im Laufe des Jahres auf meine Beiträge hier und im care-comm-blog erhalten habe.

Ich habe mich ganz besonders gefreut über Ihr Interesse an meinen Beiträgen, Ihre Anmerkungen, Meinungen, Gedanken dazu oder Ihr Lob. Ganz herzlichen Dank dafür!

Für das kommende Jahr habe ich schon weitere interessante Themen geplant. Den Start macht übrigens ein Beitrag über die Erfolge von Pflegediensten im Bereich des Social-Media-Marketing, den ich für die erste Ausgabe der Fachzeitschrift „Häusliche Pflege“ (Vincentz) verfasst habe. Dazu habe ich ausführlich sechs Pflegedienstbetreiber befragt. Deren Erfahrungen? Sehr aufschlussreich und vielversprechend für die Branche …

Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr und mache ein paar Tage Pause.
Ihre Marion Seigel