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PR & Marketing für Dienstleister in der Kranken- und Altenpflege

Über Pflegekräfte aus Osteuropa in Land & Forst

dlv_logo_footer Unter dem Titel “Unwissenheit schützt vor Strafe nicht” veröffentlicht die Redaktion der Zeitschrift “Land & Forst” in ihrer Printausgabe Nr. 23 vom 5. Juni 09  (Deutscher Landwirtschaftsverlag dlv) einen Beitrag von Marion Seigel über Pflegekräfte aus Osteuropa. Mehr dazu …

Alles über Patientenverfügung und Vorsorgevollmachten

Die meisten Menschen können sich nur schwer überwinden, sich mit dem schlimmsten Fall zu beschäftigen:  Sie oder ihre Angehörigen werden pflegebedürftig oder sind so beeinträchtigt, dass sie selbst keine Entscheidungen mehr treffen können.

Mit Vorsorgevollmachten, Betreuungs- oder Patientenverfügungen aber  gibt man Angehörigen die notwendige Handlungssicherheit, wenn man selbst nichts mehr tun kann.

Aus Pflege-Profis werden Marketing-Profis

Anbieter von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen finden neue Wege, um im Marketingbereich erfolgreich zu sein.

Wer heute einen Pflegedienst oder eine stationäre Pflegeeinrichtung betreibt, muss eigentlich in fünf Bereichen richtig gut sein: In Kranken- und Altenpflege, Betriebswirtschaft, Personalwesen, Qualitätsmanagement – und zusätzlich sollte er richtiger Marketingexperte sein.

Zu den Aufgaben im Marketing gehört es beispielsweise, sein Unternehmen bekannt zu machen und zu profilieren, Service, Kundenbindung und Kundengewinnung zu optimieren durch offensive Öffentlichkeitsarbeit mit zielgruppenwirksamen Aktionen und deren Vermarktung (z.B. Pressarbeit).

Aufgaben an Experten abgeben

Angesichts der großen Anforderungen in jedem dieser Bereiche, ist ganz klar Arbeitsteilung angeraten. Je kleiner jedoch die Unternehmen sind, desto mehr Aufgaben bleibt an ihren Inhabern hängen. Immer mehr überlastete „Einzelkämpfer/innen“ nehmen sich aber inzwischen eine Grundregel modernen Zeitmanagements zu Herzen: „Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie am besten können. Delegieren Sie alles, wofür Sie zu lange brauchen, weil sie es nicht gelernt haben, an Experten.“

Und diese arbeiten nicht nur schneller, sie liefern letztendlich auch professionellere Ergebnisse. Was aber, wenn man sich die Festanstellung von Experten nicht leisten kann oder will? Dann empfiehlt es sich, einen anderen Weg zu nutzen: Man eignet sich deren Wissen nach und nach an – durch Fortbildung in Seminaren, Kursen und Workshops.

Von PR- und Marketing-Profis lernen

Und man sollte auch den Mut haben, die Last auf mehrere Schultern zu verteilen: So lässt sich ermitteln, wer im Führungsteam Neigungen und Talente hat, die er für sein Pflegeunternehmen in einem bestimmten Bereich besonders gut und erfolgreich einsetzen kann.

Perfekt fürs Marketing: aufgeschlossene, kontaktfreudige Mitarbeiter

Erfahrungsgemäß findet sich in jedem Team jemand, der gut „verkaufen“ kann oder leichter Sympathien gewinnt oder Kontakte knüpft als andere. Wird er/sie mit den Grundkenntnissen modernen Marketings vertraut gemacht, dann ist zum Beispiel Kundengewinnung schon bald nicht mehr das Sorgenkind eines Pflegeunternehmens.

Von Expertenwissen profitieren, die Last auf mehrere Schultern verteilen, Aufgaben an Profis abgeben – so gelingt es Inhabern von Pflegeunternehmen, ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem wachsenden, aber umkämpften Markt zu sichern.

Autor/Copyright: Marion Seigel, care-comm

Ganz ohne Skrupel soziale Dienstleistungen verkaufen

 

Menschen selbstlos zu helfen, ist ein Verhalten, das in unserer christlich geprägten Gesellschaft mit schlichter Anerkennung belohnt wird. Haben deswegen professionell Helfende oft Skrupel, für Ihren Einsatz ein angemessenes Entgelt zu verlangen?

Um Missverständnisse von vorneherein auszuschließen: Es soll im folgenden um Leistungen gehen, die von Kunden privat gezahlt werden – ein Bereich, in dem auf ambulante Pflegedienste viele unerschlossene Ressourcen warten. Die Nachfrage zum Beispiel an haushaltsnahen Dienst- und niedrigschwelligen Betreuungsleistungen steigt beständig und ist derzeit größer als das Angebot.

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Oft bekomme ich als Antwort auf meine Anregungen zu hören: „Das machen wir doch eigentlich schon immer so nebenher, dafür können wir doch nicht plötzlich Geld verlangen“. Es handelt sich meist um Dienstleistungen wie gleich morgens zum Pflegeeinsatz beim Kunden Brötchen und Zeitung mitbringen oder mal schnell noch den Müll mitnehmen und ein bisschen aufräumen oder kleine Besorgungen machen, denn es liegt ja auf dem Weg.

Einzeln betrachtet mag jeder dieser „kleinen Gefallen“ kaum Zeit oder Mühe kosten, hochgerechnet auf 50 Pflegekunden wird daraus ein betriebswirtschaftlicher Fehler, wenn sie unbezahlt geleistet werden.

Unterstützung im Bereich des allgemeinen Hilfebedarfs

Fügt man diesen bisher unentgeltlich geleisteten Diensten weitere hinzu wie etwa regelmäßiger Lebensmitteleinkauf, Besuchs- und Fahrdienste, Hilfen beim Schriftverkehr, Vorlesen, Begleitung zu Veranstaltungen oder Frühjahrsputz, Bepflanzung der Balkonkästen, Gardinen waschen, Hilfe beim „Ausmisten“, dann entsteht ein ganz neuer Angebotskomplex.

putzeimerDafür lässt sich eine Preisliste entwickeln, in der sich bestimmte Leistungen auch zu kostengünstigen Paketen bündeln lassen: „Alles rund um den Frühjahrputz“ oder „Frühstückservice“. Solche Dienste erledigen ungelernte Teilzeitkräfte oder Zivildienstleistende. Natürlich müssen diese haushaltnahen Dienstleistungen entsprechend beworben und vermarktet werden.

Pflegekunden akquirieren

Der Zusatzvorteil des neuen Angebots: Auf diese Weise erhält ein Pflegedienst Neukunden mit einem allgemeinen Hilfebedarf. Fühlen sich diese gut versorgt, dann vertrauen sie bei steigendem Hilfebedarf erfahrungsgemäß einem Pflegedienst, dessen Dienstleistungsbereitschaft und Zuverlässigkeit sie bereits schätzen gelernt haben.

Damit kann ein Pflegeanbieter übrigens selbstbewusst ein Zeichen setzen: Mit dem Angebot haushaltsnaher Dienstleistungen gegen Bezahlung wird vielen erst klar, dass soziale Dienste etwas wert sind. Und Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, werden so neben schlichter Anerkennung auch eine Bezahlung erhalten, von der sie besser leben können als bisher.

Autor/Copyright: Marion Seigel, care-comm

Foto:© BirgitH/PIXELIO

Generation 50 plus

logo_deDas Autorenportal suite101

zählt jeden Monat Hunderttausende von Besuchern. Als Ständige Autorin ist Marion Seigel verantwortlich für die Rubrik Generation 50 plus. Dort veröffentlicht sie regelmäßig Ratgeberbeiträge rund um die Themen ”Leben im Alter” und “Pflege und Pflegeversicherung”.

Am häufigsten interessieren sich die Leser – im Rahmen der Familienurlaubsplanung – derzeit für den Beitrag “Alles über Kurzzeitpflege

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